KONZERTVORSCHAU APRIL - MAI

Rotterdams Philharmonisch Orkest
Foto: Hansvander Woerd
Rotterdams Philharmonisch Orkest
Foto: Hansvander Woerd
Kartäuserkantorei Köln | Philharmonie
Foto: Uta Konopka
Kartäuserkantorei Köln | Philharmonie
Foto: Uta Konopka
Aurora Orchestra | Philharmonie
Foto: Sarah Lee
Aurora Orchestra | Philharmonie
Foto: Sarah Lee
Königliches Concertgebouworchester Amsterdam - Philharmonie
Foto: Simon van Boxter
Königliches Concertgebouworchester Amsterdam - Philharmonie
Foto: Simon van Boxter
Gürzenich-Orchester Köln | Philharmonie
Foto: Holger Talinski
Gürzenich-Orchester Köln | Philharmonie
Foto: Holger Talinski

Dieser Text entstand natürlich vor Absage aller Veranstaltungen.Da die genannten Konzerte aber nach dem 19. April stattfinden, möchte wir Ihnen die Vorschau nicht vorenthalten, verbunden mit der Hoffnung, dass die Corona-Krise ein rasches Ende findet

Schneeglöckchen sind Narzissen gewichen. Die Natur erwacht zu neuem Leben und verströmt magische Kräfte.
Das nimmt das Gürzenich-Orchester Köln am 21.4. zum Anlass ein Programm unter dem Namen „Geisterwelten“ zu spielen. Dirigent Lionel Bringuier leitet das Orchester durch Dukas' „L'apprenti sorcier“, das Scherzo nach Goethes Ballade „Der Zauberlehrling“. Es folgt das Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 in h-moll von Camille Saint Saëns. Emmanuel Tjeknavorian beweist sein Können als Solo-Violinist. Peter Tschaikowskys als „Pathétique“ bekannte Sinfonie Nr. 6 in h-moll beschließt den mystischen Abend.

Vom 10. bis 12.5. stellt Sie das Raschér Saxophon Quartett zusammen mit dem Gürzenich-Orchester vor die Wahl „roh oder gekocht“. Auf dem Programm steht Jean-Féry Rebels „Les Élémens“, eine Simphonie nouvelle für zwei Flöten, Violine und Basso continuo. Die 1737 entstandene Suite birgt ein kunstvolles Durcheinander sämtlicher Töne. Ihr folgt „Evil Elves: Level Eleven“ für Saxophon-Quartett und Orchester, eine neues Werk des Komponisten und Death-Metal-Fans Bernhard Gander. Abschließend ist „Le Sacre du printemps“, Bilder aus dem heidnischen Russland in zwei Teilen, von Igor Strawinsky zu hören. Es verspricht eine klänglich spannender Abend zu werden.

Am 14.5. ist mit dem Königlichen Concertgebouworchester Amsterdam eines der führenden Mahler Orchester in der Kölner Philharmonie zu Gast. Myung-Whun Chung dirigiert die Sinfonie Nr. 9 in D-Dur von Gustav Mahler.

Unter der Leitung von Paul Krämer singt die Kartäuserkantorei Köln zusammen mit Concerto con Anima am 17.5. das „Dixit Dominus Domino meo“ von Georg Friedrich Händel für Soli, fünfstimmigem Chor und Orchester. Als Solisten singen Sopranistin Anja Petersen, Altistin Marie Henriette Reinhold, Tenor Patrick Grahl und Bariton Raimund Nolte. Des Weiteren steht das Magnificat in D-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach auf dem Programm.

Mit „red china green house“ zeigt das Aurora Orchester am 24.5. einen weiteren Kompositionsauftrag der Kölner Philharmonie. Die Komposition stammt von Philipp Maintz, aufgeführt wird das Opus unter der Leitung von Dirigent Nicholas Collon. Eine der begehrtesten Violinistin unserer Zeit, Nicola Benedetti, beweist im Konzert für Violine und Orchester in e-moll von Felix Mendelssohn Bartholdy ihre Klasse. Um das Beethoven-Jahr zu würdigen, ertönt zum Ausklang des Abends seine Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur.

Am 27.5. ist ein weiteres niederländisches Orchester zu Besuch in der Kölner Philharmonie. Auch das Rotterdams Philharmonisch Orkest spielt ein Werk von Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 in c-Moll für Sopran, Alt, Chor und Orchester. In ihr vereinen sich die Stimmen der Weltklassesängerinnen Chen Reiss und Sarah Connolly mit dem Rotterdam Symphony Chorus und dem Orchester. Die sogenannte Auferstehungssinfonie erklingt unter der Führung des israelischen Pult-Shooting-Stars Lahav Shani.

Der Frühling verspricht sowohl durch die heimischen Künstler als auch durch Gäste ein klanglicher Genuss zu werden. RJ

Donnerstag, 19.03.2020

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Letzte Aktualisierung: 28.09.2020 19:30 Uhr     © 2020 Theatergemeinde KÖLN | Auf dem Berlich 34 | 50667 Köln