Prachtvoller Klassiker

Die Zauberflöte
Foto: Paul Leclaire
Die Zauberflöte
Foto: Paul Leclaire

Mozarts „Zauberflöte“ gilt vielen Kennern und Nichtkennern als die Oper schlechthin.
Im Kölner Staatenhaus hat sich nun Michael Hampe, über 20 Jahre Intendant am Offenbachplatz, dem Werk angenommen ...

... und mit seinem Ausstatter German Droghetti einen prachtvollen Abend gestaltet, der - allen Coronabeschränkungen zum Trotz - ein fulminantes Opernerlebnis garantiert. Phantasievoll und detailverliebt präsentieren sich Bühne und Kostüme, die Inszenierung – oder „szenische Einrichtung“, wie es im Programmheft heißt – stellt sich in den Dienst des Werkes und erzählt schnörkellos die märchenhafte Geschichte des Werks.
Musikalisch hat dieser Abend einiges zu bieten: Mit Kathrin Zukowski gibt eine junge Sängerin ihr
Rollendebüt als Pamina, das keine Wünsche offenlässt. Zwischen Mozartscher Leichtigkeit und der der Rolle innewohnenden Dramatik legt sie die Rolle perfekt an. Ihr zur Seite steht mit bemerkenswerter tenoraler Strahlkraft Julien Behr als Tamino. Auch Matthias Hoffmann vermag als Papageno durch die Bank zu überzeugen. Ein bis in die kleinen Partien hervorragend besetztes Ensemble musiziert einen frischen und hörenswerten Mozart. Christoph Gedschold leitet mit zügigen Tempi das souverän und mit viel Verve aufspielendes Gürzenich-Orchester.
SJ

Donnerstag, 19.11.2020

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Letzte Aktualisierung: 17.05.2021 19:30 Uhr     © 2021 Theatergemeinde KÖLN | Auf dem Berlich 34 | 50667 Köln