Opernhaus Düsseldorf

Cavalleria Rusticana/Pagliacci

Cavelleria Rusticana / I Pagliacci | Oper Düsseldorf
Foto: Hans Jörg Michel
Cavelleria Rusticana / I Pagliacci | Oper Düsseldorf
Foto: Hans Jörg Michel

Oper - Pietro Mascagni/Ruggiero Leoncavallo

Cavalleria rusticana

Die „Cavalleria Rusticana” gehört der Stilrichtung des Verismo an. Das Libretto ist kurz und prägnant gehalten und schildert die Menschen mit ihren Freuden und Konflikten, wie sie täglich unter der Landbevölkerung eines kleinen sizilianischen Dorfes vorkommen. Mascagnis Musik, inspiriert und mit überquellendem Melodienreichtum ausgestattet, trägt das Geschehen in großer Unmittelbarkeit an den Hörer heran und bleibt seinem musikalischen Gedächtnis unvergessen. Das Drama um Liebe, Ehre und Verlassenwerden ist trotz seiner Kürze Mascagnis bedeutendstes Werk. Im Gespann mit Leoncavallos Einakter „I Pagliacci” (Der Bajazzo) setzen die Opern­häu­ser der Welt das Stück immer wieder auf ihren Spielplan.



I Pagliacci

Bereits ein Jahr nach der Premiere von Leoncavallos „Pagliacci“ verknüpfte der Mailänder Verleger Sonzogno 1893 die Oper mit Mascagnis Einakter „Cavalleria Rusticana“. Seitdem werden beide Werke kaum mehr getrennt voneinander aufgeführt. In Mascagnis 1890 in Rom uraufgeführter „Caval­leria Rusticana“ spielt sich das Drama in einer sizilianischen Stadt ab: Der einst mit Lola liierte Turiddu musste nach seiner Rückkehr aus dem Militärdienst feststellen, dass seine Verlobte den Fuhrmann Alfio geheiratet hat. Turiddu tröstet sich in den Armen von Santuzza, die ihn aufrichtig liebt. Doch als Lola wieder mit ihm anbändelt, hintergeht er Santuzza.

Wie in Mascagnis Oper ist auch in Leoncavallos zwei Jahre später in Mailand uraufgeführtem Einakter „Pagliacci“ die Eifersucht die treibende Kraft: Nedda, die Frau des Komödianten Canio, hat eine Affäre mit dem jungen Silvio, der sie beschwört, ihr Wanderleben aufzugeben. Tonio ist wiederum unglücklich in Nedda verliebt, bedrängt sie und schwört Rache, als er von ihr zurückgestoßen wird. Er verrät Canio die Affäre seiner Frau.

Regisseur Christof Loy lässt in seiner Inszenierung die Verschmelzung von Kunst und Leben für den Theaterbesucher spürbar werden. Das Mitem­pfinden mit den Protagonisten steht im Mittelpunkt dieser Inszenierung.



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Letzte Aktualisierung: 15.06.2019 19:30 Uhr     © 2019 Theatergemeinde KÖLN | Auf dem Berlich 34 | 50667 Köln