Studiobühne Köln

Nur Utopien sind noch realistisch!

Nur Utopien sind noch realistisch | Studiobühne Köln
Foto: Pramudiya
Nur Utopien sind noch realistisch | Studiobühne Köln
Foto: Pramudiya
Nur Utopien sind noch realistisch | Studiobühne Köln
Foto: Pramudiya
Nur Utopien sind noch realistisch | Studiobühne Köln
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Nur Utopien sind noch realistisch | Studiobühne Köln
Foto: Analog Theater
Nur Utopien sind noch realistisch | Studiobühne Köln
Foto: Analog Theater

Ein fiktionales Biopic
Schauspiel - Daniel Schüßler

Gewinner des Theaterpreises 2017

NUR UTOPIEN SIND NOCH REALISTISCH ist eine Sehnsuchtsgeschichte der geh- und sehbehinderten Rosi, die mit sechzig Jahren von 2007-2009 in Rovaniemi lebte und für die seit ihrer Rückkehr Finnland das Land ihrer Träume und Sehnsüchte geblieben ist, zu dem sie nicht mehr zurückkehren kann.

So entstand ein Theaterprojekt, das aus vielen Interviews mit der Protagonistin Rosi entwickelt wurde. Dieses dokumentarische Theater ist kein Dokumentartheater, sondern eine atmosphärische Versuchsanordnung über das, was die Gesellschaft bewegt.
Im Kern geht es darum, wie Rosi, stellvertretend für die Gesellschaft, inzwischen fast 70 Jahre alt, mit einer kleinen Rente und einer immer stärkeren Seh- und Gehbehinderung ihren Traum erfüllen kann, für den es eigentlich keine realistische Lösung mehr gibt! Die Antwort ist: Wir bauen unser Finnland, den Polarkreis, hier, auf der Bühne, denn die Utopie beginnt da, wo wir anfangen, sie zu formulieren und eine neue Welt zu bauen.
Damit erzählt dieses Stück, neben der Sehnsuchtsgeschichte Rosis, wie wir mit unseren Träumen und Utopien umgehen und bietet einen Lösungsansatz, wie wir als Gesellschaft handlungsfähig werden können.


"Nur Utopien sind noch realistisch!“ Dieser provokante Satz des Sozialphilosophen Oskar Negt meint, dass Utopien eigentlich die Erkenntnis und Handlungsquelle von Veränderung sind. Die Utopie beginnt da, wo wir anfangen, sie zu formulieren und eine neue Welt zu bauen. Rosi hat einen Traum – Finnland. Rosi ist fast blind und gehbehindert, was sie nicht daran hinderte, mit 58 für zwei Jahre an den Polarkreis zu ziehen. Jetzt, zehn Jahre später, bleibt die Sehnsucht nach einer anderen Welt.

Mit unserer Protagonistin Rosi geht das Ensemble auf eine Reise. Rosi gibt uns und den Zuschauer*innen einen tiefgreifenden und persönlichen Einblick in ihr bewegtes Leben, mit allen Abgründen, Wünschen, Abzweigungen und Problemen, die die Utopie eines Lebens in der bestmöglichen aller Welten scheinbar unmöglich macht. Wie können wir mit Rosi lernen, Handelnde zu werden.

Eine Heldinnengeschichte darüber, wie man die Welt verändern kann, wenn man sich nur traut. Damit wollen wir jetzt beginnen! – Und vielleicht ist da am Ende ein Nordlicht…

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die RheinEnergieStiftung Kultur

mit: Rosi, Dorothea Förtsch, Sophie Roßfeld, Lara Pietjou, Ingmar Skrinjar
Regie: Daniel Schüßler
Ausstattung: Eva Sauermann
Komposition: Ben Lauber
Visuals: Michael Schmitz
Dramaturgie: Tim Mrosek
Produktionsleitung: Elsa Weiland
Licht: Henning Vahlbruch

Eine Koproduktion von ANALOG und studiobühneköln

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Letzte Aktualisierung: 22.07.2019 19:30 Uhr     © 2019 Theatergemeinde KÖLN | Auf dem Berlich 34 | 50667 Köln