Opernhaus Bonn

Xerxes

Xerxes
Foto: Thilo Beu
Xerxes
Foto: Thilo Beu

Oper - Georg Friedrich Händel

Dramma musica in drei Akten
Text nach einem Libretto von Nicolò Minato und Silvio Stampiglia
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Inszenierung: Leo Muscato
Premiere: 7.10.2018

Der persische König Xerxes ist in die junge Romilda verliebt und bittet seinen Bruder Arsamene, für ihn um ihre Hand anzuhalten. Als dieser ihm gesteht, dass er selbst und Romilda ein Paar sind und er nicht von ihr lassen will, schickt ihn Xerxes in die Verbannung. Xerxes’ Geliebte, die Königstochter Amastris, hört hiervon und will um Xerxes Liebe kämpfen. Für Turbulenzen sorgt ein Brief, den Arsamene an Romilda sendet und den ihre Schwester Atalanta abfängt und ihn gegenüber Xerxes als an sie selbst gerichtet ausgibt. So hofft sie, ihre Chancen bei Arsamene, in den sie selbst verliebt ist, zu erhöhen – und Xerxes nutzt die Behauptung, um Romilda von Arsamenes Untreue zu überzeugen und sie für sich zu gewinnen. Arsamenes Bote Elviro teilt seinem bestürzten Herrn mit, dass Romilda nun in Xerxes verliebt sei. Schließlich fliegt Atalantas Intrige auf, doch das gesäte Misstrauen zwischen Romilda und Arsamene lässt sich nicht sofort aus der Welt schaffen. Zudem hält Xerxes bei Romildas Vater erfolgreich „verschleiert“ um ihre Hand an, in dem er ihm ankündigt, er werde einen „königlichen Schwiegersohn“ bekommen. Doch Romilda lehnt diese Heirat entschieden ab und sagt, sie sei durch einen „Treuekuss“ bereits mit Arsamene verbunden. Mit Hilfe von Amastris gelingt es Arsamene und Romilda, sich unverzüglich trauen zu lassen. Xerxes kommt zu spät und Amastris, die sich als „Krieger“ verkleidet hatte, gibt sich ihm gegenüber zu erkennen und beschuldigt ihn der Untreue. Xerxes ist schließlich bezwungen und bittet alle um Verzeihung.
Mit „Xerxes“ schrieb Händel eine Persiflage auf die Sehnsüchte, die Verzweiflung und Macken sowie auf den (selbst)zerstörerischen Größenwahn des Machthabers und zugleich auf eine in sich verstrickte Gesellschaft. Die Handlung geht auf das im 5. Jahrhundert v. Chr. verfasste siebte und neunte Buch der Historien des griechischen Geschichtsschreibers Herodot zurück. Die Hofintrige wurde jedoch von den Librettisten erfunden.
Die Oper „Xerxes“ gehört zu Händels Spätwerk, das sich durch ausgefeilte Virtuosität und großes Tempo auszeichnet. Auch wenn ihre Uraufführung am 15.04.1738 im Londoner King's Theatre noch kein durchschlagender Erfolg war, ist „Xerxes“ heutzutage eine der meistgespielten Händel-Opern.
Der italienische Theaterautor und Regisseur Leo Muscato stammt aus Apulien. Er studierte Literatur und Philosophie in Rom sowie Regie an der Mailänder Schule für Schauspielkunst. Für internationale Aufmerksamkeit sorgte im Jahr 2017 seine Inszenierung von „Carmen“ in Florenz, mit der er der Erste war, der das serielle Frauenmorden in Italien (femminicidio) auf einer Bühne thematisierte. Mit „Xerxes“ gibt Muscato sein Deutschlanddebut.


In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Letzte Aktualisierung: 19.01.2019 13:30 Uhr     © 2019 Theatergemeinde KÖLN | Auf dem Berlich 34 | 50667 Köln