Opernhaus Bonn

Elektra

Elektra
Foto: Thilo Beu
Elektra
Foto: Thilo Beu

Oper - Richard Strauss

Tragödie in einem Aufzuge von Hugo von Hofmannsthal
mit Übertiteln
Inszenierung: Enrico Lübbe
Premiere: 10.03.2019

Der Stoff geht zurück auf das um 413 v. Chr. veröffentlichte gleichnamige Stück des antiken griechischen Tragödiendichter Sophokles (*497/496 v. Chr. in Kolonos; †406/405 v. Chr. in Athen).
Elektra ist die Tochter von Agamemnon und Klytämnestra. Klytämnestra und ihr Geliebter Aegisth haben Agamemnon ermordet. Elektra ist die Einzige der Familie, die am nun von Klytämnestra regierten Hof von Mykene ihren Vater und den Mord nicht in Vergessenheit geraten lassen will. Sie lässt ihren jüngeren Bruder Orest fern des Hofes als Rächer des Vaters aufziehen.
Als Klytämnestra, die an Albträumen leidet, Elektra um Rat bittet, deutet Elektra ihr an, dass Klytämnestra erst mit dem Tod von ihrem Leiden erlöst werde. Ohne Umschweife erzählt sie ihrer Mutter, dass Orest kommen und Rache üben werde.
Kurz darauf erreicht den Hof jedoch die Nachricht, dass Orest tot sei. Elektra will nun selbst ihre Mutter und auch Aegisth umbringen, mit dem Beil, und zwar mit dem ihr Vater getötet worden war und das sie im Hof vergraben hatte. Doch dann zeigt sich, dass Orest eine List angewandt hat: Er hat sich für tot erklären lassen, um mit anderer Identität an den Hof zu gelangen. Elektra gegenüber gibt er sich zu erkennen und begibt sich in den Palast, um die Rache auszuführen. Er erschlägt Klytämnestra und Aegisth, und auch weitere heimliche Anhänger des Herrscherpaares kommen zu Tode. Elektra tanzt vor Freude und bricht tot zusammen.
Die Oper „Elektra“ ist das erste gemeinsame Werk des österreichischen Schriftstellers und Librettisten Hugo von Hofmannsthal (*1874 in Wien; 1929 in Rodaun bei Wien) und des Komponisten Richard Strauss (*1864 in München; † 8. September 1949 in Garmisch-Partenkirchen). Inspiration hatte Strauss im Jahr 1903 als Zuschauer der Uraufführung von Hugo von Hofmannsthals Schauspiel „Elektra“ bekommen. Die Uraufführung der Oper fand am 25.01.1909 an der Dresdner Hofoper statt.
Später schrieb von Hofmannsthal auch die Libretti zu fünf weiteren Strauss-Opern, u. a. „Der Rosenkavalier“ und „Ariadne auf Naxos“.
Enrico Lübbe (*1975 in Schwerin) ist seit der Spielzeit 2013/2014 Intendant des Schauspiels Leipzig. Zuvor war er in den Jahren 2008 bis 2013 Schauspieldirektor an den Theatern Chemnitz. Er inszeniert sowohl Opern als auch Schauspielproduktionen, u. a. bereits in Köln, München, Stuttgart, Frankfurt und Berlin. In Hannover führte er Regie bei der Deutschen Erstaufführung von Manfred Trojahns Oper „Orest“.


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Letzte Aktualisierung: 26.05.2019 09:31 Uhr     © 2019 Theatergemeinde KÖLN | Auf dem Berlich 34 | 50667 Köln