Außenspielstätte am Offenbachplatz

Draußen vor der Tür

Charlotte Sprenger | Regie
Foto: Münchner Volkstheater
Charlotte Sprenger | Regie
Foto: Münchner Volkstheater

Das Stück konserviert das Gefühl einer gesamten Generation von Heimkehrern
Schauspiel - Wolfgang Borchert

Beckmann kehrt zurück, Krieg, Gefangenschaft und Tod in den Knochen. Seine Frau hat einen Liebhaber, seine Eltern haben sich das Leben genommen. Beckmann ist hungrig und müde. Die Elbe will ihn noch nicht sterben lassen, und so wandert er durch seine alte Heimatstadt. Die Menschen um ihn herum haben die Vergangenheit schon hinter sich gelassen, doch Beckmann lassen die Erinnerungen nicht los. Er trifft auf einen Oberst, der ihm im Krieg zu viel abverlangt hatte, auf ein Mädchen, das ihn lebendig halten will, auf den Anderen, den jeder kennt und schließlich auf Gott und seinen guten Bekannten, den Tod. Traumwandelnd sucht Beckmann nach einem Sinn im Leben, nach Antworten und nach einem Grund, weiterzuleben.

»Ein Stück, das kein Theater spielt und kein Publikum sehen will«, schreibt Wolfgang Borchert 1947 im Untertitel seines Dramas. Der bis dato unbekannte Autor wird binnen kürzester Zeit berühmt. Mit seinem Stück konserviert er das Gefühl einer gesamten Generation von Heimkehrern.

Regie: Charlotte Sprenger

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Letzte Aktualisierung: 21.07.2019 19:30 Uhr     © 2019 Theatergemeinde KÖLN | Auf dem Berlich 34 | 50667 Köln