Staatenhaus am Rheinpark, Saal 1

Ballet du Grand Théâtre de Genève

Roméo et Juliette | Tanz
Foto: Bühnen der Stadt Köln
Roméo et Juliette | Tanz
Foto: Bühnen der Stadt Köln

"Roméo et Juliette"
Tanz

Die Choreografin Joëlle Bouvier und das Ballet du Grand Théâtre de Genève erzählen Shakespeares zeitlose und bewegende Liebestragödie »Roméo et Juliette« in einer abstrahierten Version. Für Bouvier ist »Romeo und Julia« vor allem die Geschichte einer Liebe, die durch Hass und Gewalt zweier Gruppen erstickt wird. Diese spiegelt sich für sie in den Kriegen aller Zeiten wider, ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich. Bouvier lässt bewusst den historischen Hintergrund beiseite, Bühnen- und Kostümbild sind zeitlos gestaltet und somit keiner Epoche zuzuordnen. Zur Musik von Sergej Prokofjew entsteht ein Ballett, das sich ganz auf die emotionalen Aspekte der Tragödie aller Tragödien bezieht.

Die Geschichte der Kompanie geht zurück bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Entwicklung des Tanzes in Genf zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde stark beeinflusst durch Emile Jacques-Dalcroze und Ernest Ansermet. Letzterer stellte dem Genfer Publikum Djagilews ›Ballet Russes‹ und Nijinski vor. 1969 wurde George Balanchine der künstlerische Berater der Kompanie, und das Ensemble wurde so eine Art europäischer Botschafter des New York City Balletts. Unter der künstlerischen Leitung von Philippe Cohen entwickelte sich das Ballet du Grand Théâtre de Genève in den letzten Jahren zu einer vielbeachteten Ballettkompanie in Europa.

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Letzte Aktualisierung: 19.01.2019 12:30 Uhr     © 2019 Theatergemeinde KÖLN | Auf dem Berlich 34 | 50667 Köln