Horizont Theater

Das Leben des Galilei

Das Leben des Galilei
Foto: Horizont Theater
Das Leben des Galilei
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Schauspiel - Bertolt Brecht

Galilei als Sinnbild des Wissenschaftlers im Zwiespalt zwischen moralischer Verantwortung der Wissenschaft und Anpassung an die Normen der Herrschenden. Entstanden unter dem Eindruck der Entwicklung und des Einsatzes der Atombombe, ist Brechts "Leben des Galilei" im Zeichen von Gentechnik, Klimawandel, den Risiken der zivilen Atomnutzung und den militärischen Konflikten dieser Welt so brandaktuell wie nie zuvor.

Brecht schafft es, Felsen in handliche Steinchen zu verwandeln. Schwere politische und moralische Brocken leicht gemacht.

Bertolt Brechts episches Stück (selten von ihm als Drama bezeichnet) wurde 1939 im dänischen Exil verfasst und am 9. September 1943 in Zürich uraufgeführt. Die Musik schrieb Hanns Eisler.

Brecht schrieb 1945 in Los Angeles in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Charles Laughton eine zweite, englischsprachige Fassung, deren vorletztes Bild er aufgrund der politischen Ereignisse, vor allem der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, änderte und die Verantwortung der Wissenschaft als zentrale Aussage des Stücks hervorhob, während er in der ersten Fassung vor allem die Darstellung des Umgangs mit der Macht, hier repräsentiert durch die Kirche, beabsichtigt hatte. Daneben sind die Frage nach dem Wert und der Verwertbarkeit von Wissen sowie die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen der Wissenschaft zentrale Aspekte des Stückes.

Besetzung:
Rainer Hannemann, Andreas Kunz, Björn Lukas, Gregor Röttger

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Letzte Aktualisierung: 22.07.2019 19:30 Uhr     © 2019 Theatergemeinde KÖLN | Auf dem Berlich 34 | 50667 Köln