Theater Tiefrot

Der eingebildete Kranke

Molière (1622-1673)
Molière (1622-1673)

Schauspiel - Molière

Argan ist ein Hyperperformer der Empfindsamkeit. Er neigt der Unsterblichkeit zu, das heißt, er will immer weiter das tun, was ihm als Lebewesen vorgegeben ist zu tun, nämlich LEBEN, wie sollte es auch anders sein? Er ist ein Lebewesen, bei ihm gibt es keinen Tod, sondern nur die ANGST vor dem Tod. Der Tod ist abgeschafft. Aber leider ist es nicht klar, ob sie wirklich gelang, die Abschaffung. Argan hat den Tod ersetzt durch Strategien zur Vermeidung des Todes. Also die Aufrechterhaltung der Gesundheit. Es gibt eine einfache Gleichung: Solange man gesund ist, ist man noch nicht tot. Eine Komödie mit Musik und Gesang.


"Der eingebildete Kranke" scheint mir am kühnsten, am schönsten, und zwar weitaus. Ich kenne keine schönere Prosa. Jeder Satz ist so, dass man nicht ein einziges Wort ändern könnte, ohne ihn zu verderben. Jeder Augenblick erreicht eine wunderbare Fülle. Man wird nicht müde, es immer wieder zu lesen und findet des Lobes kein Ende." (A. Gide)

Mit:
Ursula Wüsthof, Julia Karl, Esin Eraydin, Nicola Lüders, Larissa Wunstorf, Bernd Capitain,Volker Lippmann, Marcus Mies,Senol Yagci, Julius Altmann

Regie:
Volker Lippmann

Pianist:
Daniel Sojunow







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Letzte Aktualisierung: 27.01.2021 16:30 Uhr     © 2021 Theatergemeinde KÖLN | Auf dem Berlich 34 | 50667 Köln